Wenn wir mal kurz in uns gehen und ehrlich zu uns sind, dann haben inzwischen viele von uns ein ziemlich langweiliges Leben. Wir pendeln tagein, tagaus im Zombiemodus ins Büro, verweilen dort acht oder neun Stunden, damit wir keinen schlechten Eindruck beim Chef hinterlassen und begeben uns dann wieder in den Stau oder zur überfüllten und verspäteten S-Bahn. Unvorhergesehenes, Überraschendes oder gar Aufregendes passiert im Alltag nur den Wenigsten von uns.

Das größte Abenteuer erfahren wir höchstens, wenn wir auf dem Weg zur U-Bahn in einen Regenschauer geraten und das Aufregendste unserer Woche ist ein kleiner Auffahrunfall an der Ampel gegenüber, den wir beobachten, als wir schlaftrunken und unmotiviert aus dem Bürofenster starren. Und auch um unsere Kids steht es teilweise nicht viel besser. Letztens bin ich zufällig auf einen erschreckenden Artikel gestoßen, demnach ist jedes zweite Kind zwischen vier und zwölf Jahren noch nie auf einen Baum geklettert und inzwischen verbringen Kinder teilweise bis zu sechs Stunden täglich vor dem Fernseher. Wenn ich da an meine „Abenteuer“ im Wald und an diversen Bächen denke, empfinde ich ganz ganz großes Mitleid mit diesen Kindern!

Wir müssen also raus – und zwar alle!!! Wir müssen über einen See paddeln, unser Fahrrad schnappen oder mal wieder Wandern gehen. Wir müssen unter freiem Himmel schlafen und die frische Luft genießen. Wir müssen tief einatmen, Holz hacken gehen, ein Lagerfeuer machen, Marshmallows grillen, etwas schnitzen, Kaffee auf offenem Feuer kochen, schlechten Wein aus Emailletassen trinken und dem Regen lauschen, der auf das Zelt prasselt. Wir müssen unseren Kids die Sternenbilder erklären, ein Buch in der Hängematte lesen und dabei einschlafen, wenn uns die tiefstehende Sonne ins Gesicht scheint – und zu guter Letzt: lasst uns nicht vergessen wieder in Pfützen zu springen und auf Bäume zu klettern!

Alles was wir dazu brauchen, gibt es direkt vor der Haustür – und wenn uns doch noch etwas für das Abenteuer fehlt, gibt es Heldbergs! Dort bekommt ihr sowohl die notwendige Inspiration als auch die richtigen Produkte. Wir durften einige Produkte bei unserem letzten Island Trip testen und hatten riesigen Spaß damit! Wir hatten längst vergessen, wie großartig es ist einfach mal mit der Steinschleuder auf ein paar alte Dosen zu schießen oder wie entspannend es sein kann, sich etwas zu schnitzen. Ob Kaffee, Wein oder Craft Bier – aus der Heldbergs Tasse schmeckt einfach alles nach Abenteuer und ob ihr es glaubt oder nicht, aus der robusten Klean Kanteen Edelstahlflasche mit feinem Heldbergs Logo im Deckel schmeckt das klare, isländische Wasser noch ein klein wenig besser.

Heldbergs ist ein noch relativ junger Onlineshop bei dem schon das Durchstöbern zum kleinen Abenteuer wird. Dort finden wir alle Produkte, die den Mann wieder zum Kind werden lassen, die uns zu Königen der Küche machen, die uns dabei helfen unsere Geschichten niederzuschreiben, die uns zum Helden für unsere Kids machen oder die wir einfach nur für ein gelungenes Abenteuer in der Natur unbedingt brauchen. Es geht also nicht nur um die Erlebnisse in der Natur, aber gerade dieser Teil begeistert uns besonders. Auch wenn Dinge, wie das Eisenbahn Frühstücksset mit Eierschranke und kleinem Salzexpress oder die Spielzeugautos im Renndress aus Holz wirklich grandios sind.

Die Idee zu Heldbergs hatte 2013 Volker Habermaaß, der zuvor lange Zeit in Japan verbracht hatte und sich dort von der großen und langen Tradition japanischer Handwerkskunst inspirieren ließ. Heldbergs ist in Bad Rodach, einer kleinen Stadt im oberfränkischen Landkreis Coburg ansässig und ist Teil der HABA-Firmenfamilie. Bereits vor mehr als 75 Jahren wurde hierzu der Grundstein gelegt, als der Großvater Eugen Habermaaß eine Fabrik für feine Holzspielwaren gründete. Die Idee aus Japan mitgebracht wurde Heldbergs 2015 schließlich zu einem neuen und ganz besonderen Vertriebszweig.

Inzwischen arbeitet ein kleines Team von vier Mitarbeitern bei Heldbergs von denen jeder Einzelne das Lebensgefühl Heldbergs lebt und nicht einfach nur seinem „Job“ nachgeht. So ist man nicht nur ständig auf der Suche nach weiteren, tollen Produkten um das Sortiment kontinuierlich zu erweitern – um die perfekte Steinschleuder anbieten zu können geht man schon mal selbst für einige Zeit in den Wald und sucht die Astgabeln einzeln zusammen.

Aber nicht nur an der Auswahl der Produkte erkennt man die Leidenschaft mit der bei Heldbergs gearbeitet wird – auch an den lebendigen Fotos, die meist im hauseigenen Fotostudio oder natürlich unter freiem Himmel entstehen und nicht selten Teile des Teams zeigen, wie die hauseigenen Produkte mit großer Begeisterung getestet werden. Für Regentage oder anstatt Abende vor dem Fernseher sind besonders die „Heldbergsstories“ zu empfehlen, wo im besten Stile Craftworts schon mal über den Zustand unserer Kaffeekultur sinniert wird.

Fast alles, was im Shop zu haben ist, wurde vorher ausgiebig getestet und ist besonders bei Volker Habermaaß, der Heldbergs in besonderem Maße lebt und verkörpert, zuhause zu finden. Daran sollten sich einige Unternehmer übrigens ein Beispiel nehmen! Wenn nur der ein oder andere Firmenchef ab und zu gezwungen wäre, die eigenen Produkte zu nutzen, müssten wir Verbraucher uns mit deutlich weniger schlechten Produkten zufriedengeben. Aber das ist ein anderes Thema…

Für uns eignet sich Heldbergs besonders toll, um seltene Geschenke zu finden und gleich ein Abenteuer mit zu verschenken. Sei es die wundervoll aussehende Salami Guillotine, das Boule Set mit Holzkugeln für generationsübergreifende Partien, die schöne Werkzeugkiste oder das Küchenset mit Hackbrett und Axt. Wir jedenfalls planen jetzt unseren nächsten Wochenendtrip in der Natur und überlegen nun, ob wir uns nicht die wundervoll designten Paddel von Sanborn bestellen müssen und vor allem, was wir damit anfangen könnten – wo wir doch leider kein Kanu besitzen. Wir sind dann mal draußen und ihr besucht am besten gleich www.heldbergs.com!!!